"Jochyboy" und die Münchner Freiheit
Kommenden Mittwoch gibt es Ex-Blumefelds Jochen Distelmeyer im Erlanger E-Werk zu sehen. Ein guter Grund für uns, einen alteingesessenen Fan um ein Intro zu bitten.
Rick Le Fleur hält nicht nur regelmäßig mit seiner Stop Making Sense Party die 80s Indie-Fahne hoch, sondern weiß auch so ziemlich bis auf den letzten Ton, was da auf die Plattenteller kommt. Ein Kenner par excellence, mit dem wir letztes Jahr schon mal eine geburtstagliche Runde chatten waren und den wir um eine kleine Einleitung zum Konzertabend nicht zweimal bitten mussten:
"Drei Jahre des Wartens haben ein Ende! Soviel Zeit ist seit der Auflösung von Blumfeld vergangen. Selten spaltete eine Band die Massen derartig... Nun ist also der Kopf und Mastermind Jochen Distelmeyer zurück. Mit seinem Soloalbum "Heavy " lässt er den Mythos Blumfelds wieder aufleben.
Ob Vergleiche mit der "Münchner Freiheit" wie von den Kritikern-Urvätern der Hamburger Schule geäußert, oder Vorreiter des Goldenen Zitronen-Sounds wie von den Fans - eines ist auf jedem Fall unbestritten: Jochen Distelmeyer versteht es wie kein anderer, Gefühle und Lebenssituationen mit Worten zu umschreiben, so das selbst aus der kleinsten Unbedeutsamkeit in seinen Songs was Großes und Wichtiges wird. Sowohl herzrereisende Sounds wie bei "Nur mit Dir" , wie auch die eher an alte Blumfeld-Werke erinnernden Stücke "Hinter der Musik" oder " Wohin mit dem Hass" geben Einblick in die Vielfältigkeit dieses Ausnahmekünstlers.
Diejenigen,die auf dem Melt Festival waren, konnten "Jochyboy" schon im Vorfeld dieser Tour den Regen wegblasen sehen. Zum Glück passiert das jetzt garantiert nicht nochmal..."
Jochen Distelmeyer. Am 11. November im E-Werk Erlangen. 21 Uhr. Am Bass steht übrigens mit Lars Brecht ein alter Weggefährte. Gut so! Gästelistenplätze für das Konzert gibt es HIER zu gewinnen.
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